Lommer Georg
6.3.1933 - 2025
wieder hat uns ein großer Naturfreund verlassen. Im Namen aller Naturfreunde möchte ich meine Trauer ausdrücken. Dies geschieht in großem Respekt vor unserem langjährigen Natur- und Vereinsfreund Lommer Georg. Bei uns hies er nur „Schorsche“. Ich möchte die Lebensgeschichte vom Schorsche hier nicht wiederholen, das ist nicht meine Aufgabe, aber die Bedeutung in unserem Vereinsleben und seinen sportlichen und gesellschaftlichen Leben kann ich schon etwas beleuchten und hervorheben.
Seit 1947 war er Mitglied in unserer Ortsgruppe . Er war ein gern gesehenes Mitglied unserer Gemeinschaft und bei vielen Aktivitäten dabei. Als Fußballer war er immer zur Stelle, wenn wir Ihn bei unseren zahlreichen Turnieren gebraucht haben, sowohl auf dem Platz als auch daneben. Wir erinnern uns an unzählige Stunden des gemeinsamen Sports und vieler Unternehmungen.
Doch nicht nur sportlich, auch menschlich war er ein Gewinn. Er war ein Mensch, der das Leben zu schätzen wusste und gerne feierte. Seine Fröhlichkeit war ansteckend, und er verstand es wie kein anderer, uns alle mitzureißen. Besonders in Erinnerung bleibt uns allen der Moment am Ende jeder Feier, wenn sein Lieblingslied "Mei Vodda und I" erklang. Er beherrschte es bis zu den höchsten Tönen und sang es mit einer Leidenschaft, die uns berührte und mitriss. Dieses Lied wird allen in den Köpfen bleiben die dabei waren.
Auch auf dem Rad war er immer dabei. Selbst als sein Körper ein bisschen Unterstützung brauchte und er auf das E-Bike umstieg, ließ er es sich nicht nehmen, mit uns gemeinsam in die Pedale zu treten und uns mühelos zu überholen. Das zeigte seinen starken Lebenswillen und seine Freude an der Bewegung.
Auch wenn in den letzten Jahren die Kontakte aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr so eng waren, werden wir Ihn vermissen, seinen Humor, seine Kameradschaft und sein großes Herz. Er hat Spuren bei uns hinterlassen, die lange nicht verblassen werden. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit, die Erinnerungen an Sport, Geselligkeit und Freundschaft.
Sein Geist wird in unserem Verein und in unseren Herzen weiterleben. In unseren künftigen Spielen, bei unseren Radtouren und wenn wir wieder beisammensitzen und "Mei Vodda und I" anstimmen, wird er bei uns sein.